Welche Themen eignen sich für Familienaufstellungen?

Eine Aufstellung hilft auch bei aktuellen Entscheidungen. Sehen Sie sich die verschiedenen Wege und Möglichkeiten an, z.B.:

    Was bedeutet Familienaufstellen bzw. energetisches Stellen?

    Die Grundidee der Familienaufstellung besagt, dass der Mensch nicht allein als Individuum existiert, sondern stets auch Teil seines Familiensystems ist. Das heißt, dass z.B. Probleme in der aktuellen Partnerbeziehung oder in der Beziehung zum eigenen Kind erst dann vollständig gelöst werden können, wenn wir mit Hilfe des Familienaufstellens alte Verstrickungen und Belastungen aufdecken und in ein heilendes Gleichgewicht bringen.

    Ziel einer Aufstellung ist es, krankmachende und unheilvolle Belastungen, die sich im Familiensystem teilweise bereits über mehrere Generationen hinweg negativ auswirken, aufzudecken und aufzulösen. So können wir mit unserer Familie in Einklang kommen und das seelische Gleichgewicht in unserem eigenen Leben wiedererlangen.

    Wie ist der Ablauf?

    Ich arbeite mit 8 – 15 Personen pro Gruppe, von denen je nach Zeitrahmen die Hälfte ihr persönliches Thema aufstellen lassen kann. Nachdem mir das Thema in wenigen Sätzen präsentiert wurde, werden aus dem Teilnehmerkreis heraus Stellvertreter für den Klienten und die für sein Problem relevanten Personen, Aspekte oder Persönlichkeitsanteile aufgestellt.

    Beim Eintritt in das Aufstellungsfeld (auch „wissendes“ oder „morphogenetisches“ Feld genannt) erlangen die Stellvertreter in überraschend präziser Form Wissen, Emotionen und körperliche Empfindungen der Person, die sie gerade vertreten, und zwar ohne sie zu kennen und ohne Unterschied, ob es sich um noch lebende oder bereits verstorbene Seelen handelt. Dabei bleibt das Wissen allein auf den Anteil beschränkt, den der Klient zum Lösen seines Problems benötigt.

    Da keine Biografie einer anderen gleicht, ist auch jede Aufstellung individuell und einmalig. Geleitet durch meine Intuition und die Regeln der Systemischen Therapie erfährt der Klient die Hintergründe seines Problems und wie eine gute Lösung aussehen kann, bzw. wohin sein Schicksal ihn und andere Beteiligte führt, wenn er sich einer Lösung (z.B. ein Loslassen oder ein sich Versöhnen) verweigert.

    Was allen Aufstellungen gleich ist, ist ihre hohe Emotionalität und dass sie auch bei denen, die „nur“ zuschauen, ganz viele Aha-Effekte hervorrufen. Überraschend oft lösen sich dabei sogar eigene Anliegen in Luft auf – weil die Lösung im „wissenden Feld“ auch das eigene Problem an der Wurzel gepackt hat. Fazit: Man muss Aufstellungen erleben, um sie zu begreifen.

    Wie lässt sich das Familienaufstellen wissenschaftlich erklären?

    Das Familienaufstellen lässt sich derzeit nicht vollständig mit naturwissenschaftlichen Methoden der westlichen Welt erklären.

    In der Quantenphysik hingegen zeigt sich das Phänomen der nonverbalen Weitergabe von Wissen tagtäglich, und die Erkenntnis, dass alles mit allem verbunden ist – sowohl bei Menschen wie auch in der pflanzlichen und tierischen Welt.

    Diese Dynamiken, die ganz stark auch innerhalb von Familien wirken, wurden in den 70er-Jahren von Virginia Satir entdeckt (Familienskulptur) und von Bert Hellinger zum heutigen Familienaufstellen nach Hellinger® weiterentwickelt.

    Wichtiger Hinweis zur Teilnahme

    Eine Vorbereitung für die Familienaufstellung ist nicht erforderlich. Wer das Thema dennoch im Vorfeld genauer eingrenzen und besprechen möchte, kann selbstverständlich vorab eine Einzelsitzung buchen. Auch nach der Aufstellung stehe ich Dir gerne persönlich mit vertiefenden Einzelcoachings zur Verfügung,

    Familienaufstellungen ersetzen keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung. Jede Person nimmt eigenverantwortlich teil und ist während des Seminars für sich selbst verantwortlich. Kinder können ab 16 Jahre, in Begleitung eines Erziehungsberechtigten, an einer Aufstellung teilnehmen.